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Mennonitengemeinde Emden K.d.ö.R.

Die Emder Gemeinde ist die älteste Mennonitengemeinde Deutschlands. Ihre Anfänge gehen in das Jahr 1530 zurück. Sie hat heute 102 Mitglieder.  Gottesdienst ist an jedem 2. Sonntag im Monat. Außerdem finden monatlich in der Zeit von Oktober bis März Kaminabende statt mit Themen aus Kirche, Bibel und Gesellschaft sowie Taufunterricht für Jugendliche.

Die Gemeinde Emden, Norden, Leer/Oldenburg und Gronau bilden gemeinsam die Konferenz der nordwestdeutschen Mennonitengemeinden mit dem Ziel, sich in diesem Verbund zu stärken und eine hauptamtliche Pastorenstelle  zu unterhalten.

Die alte Kirche wurde im Krieg zerstört, sodass die Gottesdienste und Veranstaltungen heute in einem in den 50er Jahren erbauten Gemeindehaus mit Kirchsaal in der Innenstadt von Emden, Brückstr. 74, stattfinden. Darüber liegen die Pastorenwohnung und das Büro der Konferenz der nordwestdeutschen Mennonitengemeinden. Von außen ist das Gebäude nicht als Kirche kenntlich. Das weist bis heute auf die Zeit der Verfolgung in der Reformationszeit hin.

In den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts erfuhr die Gemeinde durch die Tätigkeit von Pastor Abraham Fast eine neue Belebung, die weit über die Grenzen Emdens hinausging und zum Anschluss von 150 Mitgliedern aus der aufgelösten freireligiösen Gemeinde führte.

Die Mennonitengemeinde ist in das Ökumenische Geschehen in der Innenstadt eingebunden – in der Faldernkonferenz treffen sich regelmäßig die Emder Innenstadtgemeinden.