Kinostart: Kein Land Für Niemand

Seit seiner bundesweiten Premiere am 16. Juni 2025 stößt der Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“ auf große öffentliche Resonanz. Die Produktion, die aus der Zusammenarbeit von sechs zivilgesellschaftlichen Organisationen entstanden ist, darunter auch das Mennonitische Hilfswerk, thematisiert die Auswirkungen europäischer Grenz- und Asylpolitik – aus Sicht von Schutzsuchenden, Helfenden und Beobachtenden.

Am 3. Oktober gibt es nun den bundesweiten Kinostart. Der Filmverleih Drop-Out Cinema eG informiert auf seinen Seiten über alle Spielorte, die Liste wird fortlaufend aktualisiert:
https://dropoutcinema.org/kein-land-fuer-niemand/

Bereits im Juli wurden laut den Herausgebenden rund 80 Kinovorstellungen realisiert – viele davon ausverkauft. Das Medienecho reicht von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über den Deutschlandfunk bis zur Hamburger Morgenpost und wird als überwiegend ausgewogen bis positiv eingeschätzt. Auch auf sozialen Medien wächst die Reichweite des Films: Innerhalb von vier Wochen gewann der Instagram-Kanal über 10.000 neue Followerinnen. Zahlreiche Influencerinnen und im Film interviewte Expert*innen unterstützen die Verbreitung mit eigenen Beiträgen.

Der Film stellt eindringlich dar, wie sich migrationspolitische Entscheidungen konkret auswirken. In Interviews berichten Betroffene und Fachleute von Seenotrettung, politischen Hürden und der Situation an Europas Außengrenzen. Die zentrale Frage: Was bedeutet es für eine Gesellschaft, wenn ein Einwanderungsland seine Türen schließt?

Zur weiteren Verbreitung des Films und zur Unterstützung der beteiligten Organisationen wurde eine Spendenkampagne gestartet. Die Initiatoren laden dazu ein, das Projekt über die Plattform betterplace.org finanziell zu unterstützen. Die Spenden fließen zu gleichen Teilen an sechs Partnerorganisationen aus den Bereichen Menschenrechte, Seenotrettung, Antirassismus und politische Bildung.

Mit den Mitteln sollen unter anderem Kinotouren, Übersetzungen, barrierefreie Fassungen sowie pädagogisches Begleitmaterial ermöglicht werden. Ziel ist es, den Film auch in Schulen, Gemeinden und Bildungsinstitutionen zugänglich zu machen und damit gesellschaftliche Diskussionen zu fördern.

„Die Menschen suchen nach diesem Inhalt“, heißt es aus dem Kreis der Produzierenden. Die öffentliche Aufmerksamkeit sei ein deutliches Zeichen, dass es eine breite Nachfrage nach einer menschenrechtsbasierten Perspektive auf Migration gebe.

Mehr Informationen und aktuelle Termine auf der Website und auf Instagram.

Trailer: